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Webauftritte aus einer Hand

Wir planen, installieren und betreuen Webauftritte von A bis Z. Unser Kunde profitiert von einer Lösung, die wir zusammen mit unseren Experten aus einer Hand anbieten können.

 

Schreiben im Web

Webseiten schreiben ist eine etwas ungewöhnliche Aufgabe, vor allem, weil man nicht vergessen darf, dass man für zwei unterschiedliche Arten von „Lesern“ schreibt:

  • Web-Besucher: immer in Eile, haben sie die Angewohnheit, die Informationen nur zu überfliegen, ohne auf die Details zu achten. Die Qualität und die Struktur des Inhalts sind die entscheidenden Faktoren, um ihre Aufmerksamkeit zu erregen.
  • Suchmaschinen: Unbeirrt lesen sie alles von A bis Z, sind aber trotzdem nur Maschinen. Sie haben keinen Sinn für Poesie oder Humor. Daher ist es unumgänglich, sie beim Erfassen der Texte zu unterstützen.

Grundsätzlich können diese zwei Zielgruppen auf sehr ähnliche Art und Weise zufrieden gestellt werden. Die Mitglieder der ersten Gruppe sind launisch, die der zweiten sind Idioten. Um beide zufrieden zu stellen, sollten folgende Grundregeln beachtet werden: 

1. Nur ein Thema pro Seite behandeln

Im Durchschnitt lesen wir Webseiten 25% langsamer, als gedruckte Seiten. Je kürzer und aussagekräftiger der Seiteninhalt ist (also ein Maximum an Information, ausgedrückt durch ein Minimum an Worten), desto eher wird er gelesen...und, natürlich, behalten.

Selten wird ein Besucher die ganze Seite lesen und nur ein Viertel aller Internet-Benutzer schauen sich den Inhalt an, der nicht auf Anhieb sichtbar ist ( sondern erst zu sehen ist, wenn man die Seite bis zum Ende scrollt).  

2. An den Überschriften feilen

Sie sollten kurz, einprägsam und deutlich sein. Benutzen Sie die H1-Überschrift (den h1-Tag).

3. Zuerst das Ergebnis präsentieren

Im Idealfall sollte der erste Absatz den kompletten Seiteninhalt zusammenfassen (Prinzip der umgedrehten Pyramide). Dadurch wird die Aufmerksamkeit der Leute auf die Seite gelenkt und sie werden angeregt, weiter zu lesen.

Der Besucher möchte schnell die gesuchten Inhalte finden und wissen, was ihn beim Besuch der Seite erwartet. Fassen Sie gleich im ersten Absatz zusammen, was er durch den Artikel erfahren wird, indem Sie die Hauptschlagwörter Ihres Themas verwenden.

4. Inhalte strukturieren

Die Verwendung von Untertiteln (Überschriften zweiter und dritter Ordnung) erleichtern das Lesen und beleben die Aufmerksamkeit. Führen Sie nur einen Gedanken pro Absatz aus und schreiben Sie keine zu langen Textblöcke. 

Der User liest nicht unbedingt kontinuierlich von links oben nach rechts unten: Er wird den Inhalt eher auszugsweise, diagonal erfassen („F“-Form). Er bleibt bei den Untertiteln hängen,  die seine Aufmerksamkeit erregt haben, liest den dazugehörigen Absatz und kehrt dann wieder zum Anfang zurück, wenn der Inhalt für ihn von Interesse war. Der Leser bestimmt die Reihenfolge, nicht Sie: Die Auge überfliegt die Seite, bevor der Inhalt tatsächlich gelesen wird.

5. Layout

Grosse, plumpe Textblöcke sind optisch nicht ansprechend: Spielen Sie mit Ihren Texten :-)

Worte in Fettbuchstaben, Gedankenstriche und voneinander abgesetzte Texte werden das Lesevergnügen des Besuchers erhöhen. Formatieren Sie Ihren Text linksbündig. Die Verwendung von Aufzählungslisten ist ein weiteres Mittel das Lesen zu erleichtern und um wichtige Stichpunkte hervorzuheben. Vermeiden Sie es, komplette Sätze in Grossbuchstaben zu schreiben.  

6. Seiten illustrieren

Eine Seite mit einer oder mehreren Illustrationen wird häufiger gelesen, und ein Bild sagt mehr als tausend Worte... benutzen Sie diese Möglichkeit, um die Bedeutung Ihrer Aussagen zu untermauern. 

7. Inhalte verlinken

Verlinkungen sind der Dreh- und Angelpunkt des Internets: Benutzen Sie diese Möglichkeit ohne es zu übertreiben ( zuviel Information ist der Tod jeder Information ;-) 

Für einen Internet-Benutzer ist ein Link üblicherweise ein Zeichen, dass man weiterführende Informationen über das Thema auf einer zusätzlichen Seite bereitgestellt hat. Dies könnte genau das sein, was ihn interessiert. Erstellen Sie eindeutige, semantische Verlinkungen (verlinken Sie Wörter, die eine gute Vorstellung davon vermitteln, was man finden wird) und vergewissern Sie sich, das sie auch funktionieren!